Homezone
Schule in LE, Nächte in Stuttgart, Wilhelmseck und Musicland. Damals war der Heimweg länger als die Sperrstunde.
Neun ziemlich unterschiedliche Typen. Jahrzehnte gemeinsame Geschichte. Eine Freundschaft, die jede Lebensphase, jeden Wohnort und erstaunlich viele Gruppenchats überlebt hat.
Wir kennen uns seit Schulzeiten in Leinfelden-Echterdingen – PMH, IKG und im Sonderfall Achi noch mit einem ergänzenden Bildungsabenteuer am TG. Was als Teenager-Clique begann, hat sich über mehr als vier Jahrzehnte erstaunlich stabil gehalten.
Unsere frühen Forschungsgebiete waren das Stuttgarter Nachtleben, das Wilhelmseck und das Musicland – intern nur „Müsli“. Nach Abi, Bund oder Zivi blieb Stuggi zunächst Mittelpunkt der Welt. Im Studium wurde der Radius größer: Berlin bei Sven, besonders Friedrichshain in der wilden Nachwendezeit; Konstanz bei Kaschpi und Nickel; Tübingen, Dortmund und die legendären Atlantikfahrten Ende der 80er und Anfang der 90er.
Dann kamen Berufe, Familien und Entfernungen. Es wurde etwas ruhiger – bis Gruppenchats erfunden wurden. Seitdem wissen wir: Freundschaft kann auch aus 247 Nachrichten über Politik, Religion und Weltanschauung bestehen, gefolgt von einem Sonderchat, einem demonstrativen Austritt und drei Leuten, die anschließend den diplomatischen Dienst übernehmen.
Schule in LE, Nächte in Stuttgart, Wilhelmseck und Musicland. Damals war der Heimweg länger als die Sperrstunde.
Berlin im Umbruch, Konstanz am See, Stippvisiten in Tübingen und Dortmund. Horizonterweiterung ohne Verlust der Bodenhaftung.
Urlaubsfahrten Ende der 80er und Anfang der 90er. Weniger Navigation, mehr Improvisation, deutlich weniger Dokumentation.
Politik, Religion, Weltanschauung, Fußball. Der VfB als gemeinsame leichte Kost zwischen den schweren Gängen.
Prag, Amsterdam, Elsass, Schwarzwald, Schliersee, Mexiko. Mindestens einmal im Jahr wird aus Chat wieder echtes Leben.
Baltische Altstadt statt Südsee: von Corona verhindert, nicht vergessen und weiterhin weit oben auf der Bucket List.
Mit den Jahren wurden aus kleinen Schrammen charaktervolle Kerben. Das Ergebnis sind neun ausgereifte Persönlichkeiten – nicht normiert, aber erstaunlich kompatibel.
Seit gefühlter Ewigkeit in Konstanz und seit über 30 Jahren in der Seekuh – offiziell Mitarbeiter, inoffiziell Teil der Statik. Besonnen, zufrieden, angenehm unaufgeregt. Seine Komfortzone endet ungefähr dort, wo der Blick auf See und Berge schwieriger wird.
Unser Kosmopolit. Nach Jahren in Mexiko wieder in Köln gelandet und jetzt im Endspurt Richtung Rente. Wo er danach auftaucht, ist offen – bei ihm ist selbst Ruhestand eher eine geografische als eine berufliche Frage.
Beruflich und familiär in der Schweiz angekommen. Liefert zuverlässig Zündstoff für Diskussionen über Politik, Religion und Weltanschauung – selten langweilig, gelegentlich thermisch anspruchsvoll. Ein unverwechselbarer Typ mit großem Anteil am intellektuellen Grundrauschen.
Genießt die Ruhe am Schliersee und verfolgt den Gruppenchat aus sicherer alpiner Distanz. Vermutlich öfter kopfschüttelnd, als die Chatstatistik erkennen lässt. Gastgeber mit Aussicht und wohltuender Gelassenheit.
Der letzte echte Bewohner unserer ursprünglichen Hood. Einzigartig auch darin, dass er sich aus intersubjektiv schwer nachvollziehbaren Gründen standhaft der Chatgruppe entzieht. Analoger Widerstand in digitaler Zeit – konsequent durchgezogen.
In der erweiterten Homezone geblieben. Schulisch mit ein paar Zusatzrunden, beruflich dafür mit Turbo. Eingeschworener Anhänger der roten Götter und begeisterter Camper – einer, der Umwege offenbar grundsätzlich als Teil der Strecke betrachtet.
Arbeitet viel, reist gern mit dem Wohnmobil und ist einer der bewährten Temperaturregler, wenn der Chat wieder auf Betriebstemperatur kommt. Logik, Ratio, Regeln und geordnete Abläufe sind keine Einschränkung, sondern sein persönliches Betriebssystem.
Harmoniebolzen und Ausgleichsbeauftragter. Als Frührentner theoretisch mit unbegrenzter Reisezeit ausgestattet, praktisch mit klar definiertem europäischen Bewegungsradius. Wenn im Chat die Emotionen hochgehen, steht er meist schon mit dem virtuellen Feuerlöscher daneben.
Fix, Dude, Mr. Zuverlässig – viele Namen, viele Facetten. Genussmensch, leidenschaftlicher Koch und inzwischen beruflich am Herd. Mit wechselnden Wohnanschriften weiterhin in der Homezone verankert und bewährter Sparringspartner für Svens Debattenmotor.
Die Beschreibungen sind freundschaftlich gemeint. Beschwerden werden traditionsgemäß zunächst im Gruppenchat eskaliert und anschließend persönlich bei einem Getränk beigelegt.
Alle Treffen sind angelegt und können über den Admin-Bereich nachträglich mit Geschichten, Fotos, Videos und Dokumenten gefüttert werden.
17 Fotos
Elsass/Vogesen – inzwischen fast schon Außenstelle der Homezone.
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15 Fotos
Außenposten Alpenrand: Besuch bei Steve, mit Bergluft und vermutlich ausreichend Gesprächsstoff.
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20 Fotos
Wintertreffen im Elsass – belastbare Freundschaft, wechselnde Wetterlagen.
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3 Fotos
Heimspiel am Albtrauf. Weit genug weg von LE, um als Reise zu gelten.
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10 Fotos
Ein Klassiker. Das Felsenhäusle gehört inzwischen zur erweiterten Gruppengeografie.
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15 Fotos
Vogesen, Freunde, Gespräche – und endlich wieder gemeinsam an einem Tisch.
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12 Fotos
Internationalisierung des OLD BOYS Network. Drei Tage Feldforschung in urbaner Lebensqualität.
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1 Foto
Der Schwarzwald ruft. Die Gruppe folgt – mehr oder weniger pünktlich.
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27 Fotos
Das Treffen mit dem heutigen Hero-Foto: acht Freunde auf der Brücke, Jahrzehnte Geschichte im Gepäck.
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1 Foto
Frühe Neuzeit der wiederbelebten Old-Boys-Treffen.
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33 Fotos
Von der Schule bis zur Bahre – alles, was keinem Event zugeordnet werden kann, aber unbedingt ins Archiv gehört.
Event öffnen ↗Hier landen einzelne Geschichten, Fundstücke und Anekdoten, die nicht sauber in ein Event passen.
Riga ist gesetzt. Alles andere darf hier rein – vernünftig, ambitioniert oder mit sehr optimistischer Einschätzung der eigenen Kondition.
Ich habe die Vorarbeit gemacht. Aber das ist ein Mitmach-Projekt für uns alle. Also kramt nach alten Fotos vor allem aus unserer Jugend. Schreibt Geschichten und Anekdoten auf. Irgendwann freuen wir uns, wenn wir das lesen können, weil wir uns nicht mehr erinnern können oder einer fehlt. Ich mein das schon ernst mit dem digitalen Erbe.
Wie wär's im Frühjahr 2027 mit der schon oft vorgeschlagenen Camper-Wagenburg
Sollten wir für 2027 planen